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Gesellschaftliche Veränderungen als Herausforderung für das Rentensystem


Die Gesellschaft verändert sich – mit unmittelbaren Auswirkungen auf das deutsche Rentensystem.

Wir leben länger
Die Lebenserwartung der Menschen steigt und steigt. Was im Grunde erfreulicht ist, stellt ein umlagefinanziertes Rentensystem wie das unsere vor Probleme: Denn die Anzahl der alten Menschen, die Leistungen aus dem Rentensystem erhalten, steigt. Weil aber in der Umlagefinanzierung die jüngere Generation als Beitragszahler unmittelbar die Renten der älteren Generation bezahlt, müsste theoretisch jeder einzelne Beitragszahler mehr leisten, weil mehr Renter zu versorgen sind, oder die Rente des einzelnen Leistungsempfängers müsste sinken.
Hinzu kommt, dass heute ein paar besonders geburtenstarke Jahrgänge im Erwerbsleben stehen (also Beitragszahler sind), die jedoch ab etwa 2030 auf die Seite der Rentenempfänger überwechseln werden. Damit fallen gleichzeitig viele Beitragszahler weg und viele neue Renter verlangen Leistung aus der Rentenkasse. Um dies aufzufangen, müsste zu dieser Zeit ein noch stärkerer Geburtenjahrgang ins Erwerbsleben eintreten – doch das genaue Gegenteil ist zu erwarten.

Die Geburtenrate schwächelt
Die Jahrgänge nach den „Baby Boomers” der späten sechziger und frühen siebziger Jahre sind deutlich schwächer. Und das nachhaltig.
Spätestens wenn also die starken Jahrgänge auf die Rentnerseite wechseln, wird die junge Generation zahlenmäßig unterlegen und finanziell überfordert sein, ihre Renten aufzubringen. Dieser demografische Wandel ist einer der wesentlichsten Einflussfaktoren auf das bestehende Rentensystem.

 

Hoher Standard, hohe Kosten
Und dabei steht zu vermuten, dass die medizinisch-technischen Möglichkeiten im Gesundheits- wie im Pflegewesen sich in den kommenden Jahren ebenfalls weiterentwickeln werden. Dies bedeutet einen wiederum höheren Lebensstandard, auch im Alter – aber ebenfalls höhere Kosten.

Die Überforderung des bisherigen Systems ist vorprogrammiert
Weniger Beitragszahlern stehen also künftig mehr Rentenempfänger gegenüber, die ihre Rente länger beziehen werden als frühere Generationen und die überdies höhere Kosten für Gesundheit und Pflege verursachen werden.
Bedenkt man die schon heute angeschlagene Verfassung der gesetzlichen Rentenkasse, wird offensichtlich, wie sehr eine rasche und tiefgreifende Korrektur geboten ist – und wie dringend der Aufbau einer ergänzenden, privaten Altersvorsorge ist. Besser heute als morgen.


Was Sie persönlich tun können, um Ihre private Altersvorsorge zu sichern, erläutern wir Ihnen gerne näher. Fordern Sie doch einfach ein unverbindliches Angebot an oder lassen Sie sich zunächst eine kostenlose Analyse erstellen.


 
Letzte Änderung: 03.04.2009

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