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Die private Pflegekostenvorsorge –
Schutz für Ihr Vermögen und Ihre Angehörigen im Pflegefall


„Armutsrisiko Pflege“

 

Auf diese kurze und drastische Formel brachte es bereits 2006 ein Beitrag des RBB-Magazins klartext.

Ob jung oder alt: Tritt der Pflegefall ein und reichen die Einkünfte nicht aus, um die Mehrkosten für die Pflege zu Hause oder für das Pflegeheim aufzubringen, wird zuerst das vorhandene Vermögen aufgezehrt, danach werden die Angehörigen zur Kasse gebeten.

 

Und dabei geht es um erhebliche Beträge:

Ende 2007 lag die durchschnittliche Zuzahlung eines Pflegeheimpatienten in Deutschland bei rund 1.300 Euro monatlich. Diesen Wert hat das Statistische Bundesamt in 2009 ermittelt. Für Patienten der Pflegestufe III waren danach im Bundesdurchschnitt 2.766 Euro Pflegekosten monatlich zu bezahlen (in Hamburg und Nordrhein-Westfalen sogar über 3.000 Euro monatlich), von denen die Pflegeversicherung jedoch nur 1.470 Euro übernimmt.

 

 

Durchschnittliche Pflegekosten und private Zuzahlungen Ende 2007

(bei vollstationärer Pflege)

 

 

durchschnittliche Pflegekosten monatlich*

Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung*

Private Zuzahlung monatlich

Private Zuzahlung jährlich

Pflegestufe I

1.915 €

1.023 €

892 €

10.704 €

Pflegestufe II

2.341 €

1.279 €

1.062 €

12.744 €

Pflegestufe III

2.766 €

1.470 €

1.296 €

15.552 €

 (* Quelle: Statistik der Sozialhilfe, Hilfe zur Pflege, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2009)

 

Zusätzlich würden Pflegeheimbewohnern durchschnittlich 367 Euro monatlich an Investitionskosten in Rechnung gestellt, die von der Pflegestatistik gar nicht erfasst seien, so das Statistische Bundesamt.

 

Die Differenz zwischen Pflegekosten und Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung muss von vom Pflegebedürftigen selbst aus eigenen Mitteln getragen werden – notfalls sind dafür auch vorhandene Vermögenswerte zu veräußern oder die privat aufgebaute Altersvorsorge aufzulösen. Sind die Möglichkeiten des Patienten erschöpft, werden die Kinder oder bei jüngeren Pflegepatienten auch die Eltern zur Kasse gebeten.

 

Damit bedeutet der Pflegefall in zahlreichen Fällen ein reales Armutsrisiko – und zwar nicht nur für den Pflegebedürftigen selbst, sondern ebenso für Angehörige von aktuell oder zukünftig Pflegebedürftigen.

 

Hier erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten der privaten Pflegekostenvorsorge – auch ohne Gesundheitsfragen.



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Letzte Änderung: 01.03.2011

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